Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Nexatron Energietechnik GmbH – Stand: März 2026 – Gültig für B2B-Kunden gemäß § 14 BGB

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen

Nexatron Energietechnik GmbH
Stresemannstraße 375
22761 Hamburg
E-Mail: info@nexatron-energy.de
(nachfolgend „Anbieter")

und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde") in der jeweils bei Vertragsschluss gültigen Fassung.

  • Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist eine Bestellung im Shop nicht möglich.
  • Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt deren Geltung ausdrücklich und schriftlich zu. Dies gilt auch, wenn der Anbieter Lieferungen in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen des Kunden vorbehaltlos ausführt.
  • Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäfte mit dem Kunden, soweit es sich um Rechtsgeschäfte verwandter Art handelt.

§ 2 Vertragsschluss

  • Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern einen unverbindlichen Online-Katalog (invitatio ad offerendum) dar.
  • Durch Anklicken des Buttons „Zahlungspflichtig bestellen" gibt der Kunde eine verbindliche Bestellung der im Warenkorb enthaltenen Waren ab. Der Kunde ist an diese Bestellung für einen Zeitraum von 14 Tagen gebunden.
  • Nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde zunächst eine automatisierte Eingangsbestätigung per E-Mail. Diese stellt noch keine Annahme des Angebots dar.
  • Der Kaufvertrag kommt erst durch eine gesonderte Auftragsbestätigung des Anbieters per E-Mail oder durch die Absendung der Ware zustande.
  • Der Anbieter behält sich das Recht vor, Bestellungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere bei Zweifeln an der Unternehmereigenschaft des Kunden oder bei fehlgeschlagener Identitätsprüfung.
  • Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss per E-Mail zugesandt. Eine nachträgliche Einsichtnahme über den Onlineshop ist nicht möglich.

§ 3 Preise und Zahlungsbedingungen

Preise: Alle im Shop angezeigten Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer sowie anfallender Versand- und Frachtkosten, sofern nicht anders vereinbart.

Zahlungsart: Die Zahlung erfolgt ausschließlich per Vorkasse (Banküberweisung). Dem Kunden werden nach Auftragsbestätigung die Bankdaten des Anbieters mitgeteilt. Die Lieferung erfolgt erst nach vollständigem Zahlungseingang.

Zahlungsfrist: Der Kunde ist verpflichtet, den Rechnungsbetrag innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Auftragsbestätigung und Zahlungsaufforderung zu überweisen. Nach Ablauf dieser Frist behält sich der Anbieter das Recht vor, den Auftrag zu stornieren.

Elektronische Rechnung: Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, Rechnungen und Gutschriften ausschließlich in elektronischer Form (z. B. als PDF-Datei per E-Mail) zu erhalten.

Zahlungsverzug: Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu fordern. Gemäß § 288 Abs. 2 BGB beträgt der Verzugszinssatz bei Rechtsgeschäften, an denen kein Verbraucher beteiligt ist, neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Zusätzlich hat der Anbieter bei Verzug Anspruch auf eine Pauschale in Höhe von 40 Euro gemäß § 288 Abs. 5 BGB. Die Geltendmachung eines höheren Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht: Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

Teilzahlungen: Teilzahlungen sind nur nach ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung zulässig.

§ 4 Lieferung und Gefahrenübergang

  • Die Lieferung erfolgt ab Lager (EXW gemäß Incoterms 2020), sofern nicht anders vereinbart. Der Versand erfolgt auf Kosten und Gefahr des Kunden.
  • Der Transport wird durch einen vom Anbieter beauftragten Spediteur durchgeführt. Einzelheiten zu Transportkosten und Lieferbedingungen werden im Zuge der Auftragsbestätigung mitgeteilt.
  • Gefahrenübergang: Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware geht auf den Kunden über, sobald der Anbieter die Sendung an das Speditionsunternehmen übergeben hat.
  • Angegebene Lieferfristen sind nur verbindlich, wenn sie vom Anbieter schriftlich als verbindlich bestätigt wurden. Unvorhergesehene Ereignisse (höhere Gewalt, Lieferengpässe, Streik) können verbindliche Lieferfristen angemessen verlängern; der Anbieter informiert den Kunden unverzüglich.
  • Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind.
  • Transportschäden: Erkennbare Transportschäden sind vom Kunden unverzüglich beim Spediteur zu reklamieren und dem Anbieter zu melden. Verborgene Transportschäden sind gemäß § 438 HGB innerhalb von 7 Werktagen nach Entdeckung anzuzeigen.

§ 5 Kein Widerrufsrecht (B2B)

Ausschluss des Widerrufsrechts: Da sich das Angebot dieses Onlineshops ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB richtet, steht dem Kunden kein gesetzliches Widerrufs- oder Rückgaberecht zu, wie es für Verbraucher im Fernabsatz nach §§ 312 ff. BGB vorgesehen ist.

Freiwillige Rücknahme: Eine Rücknahme bereits ausgelieferter, mangelfreier Ware erfolgt nur in begründeten Ausnahmefällen und setzt die vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters voraus.

Wiedereinlagerungsgebühr: Im Falle einer kulanzweisen Rücknahme behält sich der Anbieter vor, eine Bearbeitungs- und Wiedereinlagerungsgebühr in Höhe von 15 % des Warenwertes zu berechnen, mindestens jedoch 25,00 Euro netto. Die Kosten für den Rückversand trägt in diesem Fall der Kunde. Rückgaben sind nur in einwandfreiem Zustand und in der Originalverpackung möglich.

Sonderanfertigungen: Die Rücknahme von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt wurden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind, ist grundsätzlich ausgeschlossen.

§ 6 Eigentumsvorbehalt

Einfacher Eigentumsvorbehalt: Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus der Geschäftsverbindung – einschließlich Nebenforderungen – Eigentum des Anbieters (Vorbehaltsware).

Verarbeitungsklausel: Wird die Vorbehaltsware vom Kunden be- oder verarbeitet, so erwirbt der Anbieter Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Vorbehaltsware zu den übrigen verarbeiteten Gegenständen zum Zeitpunkt der Verarbeitung.

Weiterveräußerung: Der Kunde ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsgang weiterzuveräußern. Er tritt dem Anbieter bereits jetzt alle Forderungen in Höhe des Faktura-Endbetrages ab, die ihm aus der Weiterveräußerung gegen einen Dritten erwachsen. Der Anbieter nimmt diese Abtretung an.

Pfändungsschutz: Wird die Vorbehaltsware von Dritten gepfändet oder anderen Eingriffen ausgesetzt, hat der Kunde den Anbieter unverzüglich zu benachrichtigen und alle zur Wahrung der Rechte des Anbieters erforderlichen Maßnahmen zu treffen.

§ 7 Gewährleistung und Rügepflicht

Untersuchungs- und Rügepflicht (§ 377 HGB): Der Kunde hat die Ware unverzüglich nach der Ablieferung zu untersuchen. Erkennbare Mängel sind dem Anbieter innerhalb von 3 Werktagen ab Lieferung schriftlich anzuzeigen. Verdeckte Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung, spätestens jedoch innerhalb von 7 Werktagen nach Entdeckung zu rügen. Unterbleibt die rechtzeitige Mängelanzeige, gilt die Ware als genehmigt und Mängelansprüche sind ausgeschlossen.

Verjährungsfrist: Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 12 Monate ab Ablieferung der Ware, sofern nicht zwingende gesetzliche Vorschriften eine längere Frist vorschreiben.

Nacherfüllung: Bei berechtigten und fristgerecht gerügten Mängeln erfolgt nach Wahl des Anbieters Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Schlägt die Nacherfüllung fehl (zwei erfolglose Versuche), hat der Kunde das Recht auf Minderung des Kaufpreises oder Rücktritt vom Vertrag.

Ausschlüsse: Kein Gewährleistungsanspruch besteht bei Mängeln, die durch unsachgemäße Behandlung, eigenmächtige Änderungen, normale Abnutzung oder fehlende Wartung durch den Kunden entstanden sind.

§ 8 Haftungsbeschränkung

  • Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
  • Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
  • Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
  • Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG) bleibt von vorstehenden Einschränkungen unberührt.
  • Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Mitarbeitern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen.

§ 9 Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Da sich das Angebot ausschließlich an Unternehmer richtet, findet die Verordnung (EU) Nr. 524/2013 (ODR-Verordnung) keine Anwendung.

§ 10 Schlussbestimmungen

Anwendbares Recht: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und unter Ausschluss der Kollisionsnormen des internationalen Privatrechts.

Gerichtsstand: Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Hamburg, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

Schriftformerfordernis: Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie sonstige Nebenabreden bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses selbst.

Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Regelung möglichst nahekommt.

Datenschutz: Hinweise zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in der Datenschutzerklärung des Anbieters.